Was ich euch erzählen will / Elfie Buth mit Martin Kempe

In dem im Frühjahr 2013 erschienenen Buch erzählt Elfie Buth im Gespräch mit Martin Kempe, was sie als Kind und Jugendliche zwischen 1933 und 1945 in Hamburg erlebt hat. Sie stammt aus einer Arbeiterfamilie, ihr Vater war Werftarbeiter und Kommunist. Elfie Buth berichtet über die Verhaftung ihres Vaters, über seine Verurteilung, über die Schikanen, denen die Familie ausgesetzt war, über ihre Erlebnisse und über das Schicksal von Familienangehörigen und Bekannten in einer lebendigen, einfachen und ergreifenden Sprache. Indem sie ihre Erinnerungen vor uns ausbreitet, entsteht die Geschichte des Hamburger Stadtteils Eimsbüttel lebendig vor unseren Augen.

Das Buch wurde herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel.

“Es ist nun 80 Jahre her und ich erinnere mich daran, als wenn es gestern gewesen wäre. Das war meine Kindheit. Es ist mir immer noch so nah.”

Inhalt

Zu Anfang

Frühe Erinnerung an den Vater

“Sie kommen”
Der Prozessbeginn – Aus der Broschüre “Dokumentation Stadthaus” – Wesentliches Ergebnis der Ermittlungen

Luruper Weg 19: Frieda Schmuck und die Kinder
Stille Solidarität – Der Terror – Angst und Mut – Johnny Dabelstein – Onkel Otto und sein Papagei

Leben in der Vorkriegszeit
Pflichtarbeit auf dem jüdischen Friedhof – Der Rausschmiss – Das Wort “Krieg” taucht auf

Im Krieg – Willi Schmuck
Griechenland unter deutscher Besatzung – Ohne Nachricht

Im Krieg – Herbert Buth

Eine Jugend im Krieg
Ein Besuch in der Gedenkstätte Neuengamme – Tante Mary – Der Zigarettenladen – Bomben auf Eimsbüttel – Die Operation “Gomorrha” – Oma Sengelmann in Krakau – Das Café am Bieberhaus – Schuhgeschäft Herrmann – Umschulung und Pflichtarbeit bei Blohm & Voss – Mitten im Winter frische Erdbeeren und Erbsen

Skizzen aus der Nachkriegszeit

Elfies Familie

Nachwort


Der goldene Stein – Eine portugiesisch-deutsche Geschichte
Kinderbuch von Martin Kempe

(Hamburg 2014, privat hergestellt und vertrieben)
Die Geschichte spielt vor rund 300 Jahren. Die Hauptfigur 10jährige Lena lebt mit ihren Freunden Heinrich und Ernesto in einem kleinen Bergwerksdorf von tiefen Wäldern umgebenen Dorf im Harz. Lena wird im Wald von ihrem Hund Worr vor einem wilden Tier gerettet. Die Kinder verstecken einen goldglänzenden Stein als Symbol ihrer Freundschaft im Wald, bevor Lena zusammen mit Ernesto und seinem portugiesischen Vater auf eine Reise nach Portugal geht. Dort schließt sie Freundschaft mit dem wunderschönen, vom einem bösen Patron gequälten Rappen Riehh. Einen Tag vor ihrer Rückreise kommt es zu einem Kampf, den das Pferd gewinnt. Wieder zuhause im Harz holen die Kinder den Stein ihrer Freundschaft aus seinem Versteck. Lena erfährt, dass es auch für Riehh ein Happy End gegeben hat.
(Textauszug s. Menuleiste “Außerdem”)


Rui im Hexenwald – Eine portugiesisch-deutsche Geschichte
Kinderbuch von Martin Kempe

Die Hauptfigur Rui, ein 8 – 9jähriger Junge aus einem kleinen Dorf im Alentejo freundet sich mit dem guten Zauberer Catacha an. Als er mit seinen Eltern nach Hamburg fliegt, um seinem Onkel Antonio bei der Renovierung seines im Portugiesenviertel gelegenen Hotels behilflich zu sein, fährt er an einem Wochenende mit seinem Onkel zum Wandern in den Harz. Dort gerät er in die Gewalt einer bösen Hexe. Catacha träumt, Rui sei in Gefahr, und findet mit Hilfe von fünf geheimnisvollen Feuersalamandern das Haus, in dem Rui gefangen ist. Nach der Befreiung des Jungen entwickelt sich auf einer Lichtung ein erbitterter Zauberkampf um den Jungen zwischen Catacha und der Hexe. Der Kampf wird erst entschieden, als Rui dem Zauberer einen Hinweis gibt, wie die Zauberkraft der Hexe außer Kraft gesetzt werden kann.
(Textauszug s. Menuleiste “Außerdem”)


Weitere Bücher von Martin Kempe (s. auch “Bücher”):

*Zusammen mit Hans-Jürgen Arlt und Sven Osterburg: “Die Zukunft der Arbeit als öffentliches Thema – Presseberichterstattung zwischen Mainstream und blinden Flecken”, Eine Studie der Otto Brenner Stiftung, Frankfurt am Main 2017
*"10 Jahre ver.di – Die Chancengewerkschaft", Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2011, 112 Seiten. Ein Essay anlässlich des zehnjährigen Gründungsdatums der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.
*"Ermutigungen für den aufrechten Gang im Betrieb", ebenfalls im Verlag “Westfälisches Dampfboot”, 2010. Beispiele erfolgreicher gewerkschaftlicher Organisierung in unterschiedlichen, z.T. prekären Bereichen.
*"Die Jobwende – Wie man Arbeit schafft", Fischer Taschenbuch, Frankfurt 1998, 169 Seiten.
*"ZukunftsArbeit – Wege aus der sozialen Krise", Büchergilde Gutenberg, Frankfurt 1995, 303 Seiten.
*"Die Kraft kommt von den Wurzeln – Perspektiven der Gewerkschaftrsbewegung in Deutschland", Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1990